Horoskopanalysen

Das chinesische Horoskop

Die zwölf Tiere — Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein — sind der bekannteste Teil der chinesischen Astrologie. Sie sind die zwölf Erdzweige des Kalenders, und sie ordnen nicht nur Jahre, sondern auch Monate, Tage und Doppelstunden.

Zuerst: den Jahresbeginn beachten

Das chinesische Jahr beginnt nicht am 1. Januar. Je nach Schule beginnt es zum Frühlingsfest — zwischen Ende Januar und Mitte Februar — oder zum Frühlingsbeginn Anfang Februar.

Wer im Januar oder in der ersten Februarhälfte geboren ist, gehört deshalb häufig noch zum vorangehenden Tier. Das ist die mit Abstand häufigste Fehlzuordnung, und sie betrifft jeden zwölften Geburtstag.

Das Tier allein sagt wenig

Zum Zweig gehört immer ein Himmelsstamm, und der trägt eine der fünf Wandlungsphasen. Ein Metall-Hahn und ein Holz-Hahn sind nicht dasselbe, und dieselbe Kombination kehrt erst nach sechzig Jahren wieder.

Wer es genauer will, bestimmt alle vier Säulen — Jahr, Monat, Tag und Stunde. Die Tagessäule gilt in der Praxis als die wichtigste für die Person selbst; das Jahrestier, das überall genannt wird, ist eigentlich das gröbste der vier.

Beziehungen zwischen den Tieren

Der Zyklus ordnet die zwölf Zeichen in Gruppen, und daraus entstehen die bekannten Aussagen über Zusammenpassen:

Wer die westliche Astrologie kennt, erkennt die Ähnlichkeit zu Trigon und Opposition. Sie ist strukturell und nicht historisch: Beide Systeme teilen einen Zwölferkreis, und in einem Zwölferkreis sind dieselben Abstände auffällig.

Die Doppelstunden

Der Tag ist in zwölf Doppelstunden geteilt, jede einem Tier zugeordnet, beginnend mit der Ratte um Mitternacht. Die Stunde der Geburt bestimmt die vierte Säule — und ist damit, wie im Westen, die Angabe, an der die Genauigkeit hängt.

Verwandt: Chinesische Astrologie — Aufbau und Rechenweise.