Horoskopanalysen

Die Planeten

Die klassische Astrologie kennt sieben Planeten: Sonne und Mond — die beiden Lichter —, dazu Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Das sind die Himmelskörper, die mit bloßem Auge zu sehen sind, und darauf beruht das ganze System.

Was die sieben bedeuten

Jeder Planet trägt mehr, als eine Zeile fasst; wenn du sie einzeln nachlesen willst, findest du die sieben Planeten einzeln beschrieben.

Was mit Uranus, Neptun und Pluto ist

Sie wurden 1781, 1846 und 1930 entdeckt und sind ohne Fernrohr nicht sichtbar. Für die klassische Astrologie ist das kein nebensächlicher Umstand: Das System ruht auf Herrschaft, Erhöhung, Triplizität, Grenze und Gesicht — und diese Zuordnungen verteilen die zwölf Zeichen auf sieben Planeten. Ein achter, neunter, zehnter Körper hat darin keinen Platz, keine Würde und keine Aufgabe.

Moderne Astrologie arbeitet mit ihnen und ordnet ihnen Zeichen zu. Man sollte nur wissen, dass diese Zuordnung jung ist und nicht aus derselben Quelle stammt wie der Rest.

Der Zustand zählt mehr als die Stellung

Das ist der Punkt, an dem populäre Darstellungen aufhören und die eigentliche Deutung anfängt. Ein Planet „in Zeichen X“ sagt wenig, solange nicht geklärt ist, in welchem Zustand er dort ist.

Ein Jupiter im Fall, verbrannt, im zwölften Haus verspricht mehr, als er halten kann. Ein Saturn in Würde, an der Achse, in seiner Sekte trägt — obwohl er der „böse“ Planet ist.

Herrscher

Jedes Zeichen hat einen Herrscher, und über die Häuser hängt daran alles Weitere: Der Herrscher des Zeichens auf der Spitze eines Hauses ist der Planet, über den dieser Lebensbereich gelesen wird. So entsteht aus sieben Planeten und zwölf Häusern ein Geflecht, in dem alles miteinander zu tun hat.

Verwandt: der Aszendent, die astrologischen Symbole, das persönliche Horoskop.